Trotz des stetigen Rückgangs des europäischen Handels stützen die Vorteile der starken britischen Einkaufsmanagerindizes die positiven GBP / USD-Aussichten für eine rasche Erholung von der jüngsten Krise. Längerfristig werden sich die FX-Bewertungsindikatoren im Laufe der Zeit weiter verbessern, um sich dem aktuellen Niveau anzunähern.

Angesichts der schwierigen Zeiten in Großbritannien sollte der jüngste Rückgang des Pfunds keine Überraschung sein. Auch wenn der Abwärtstrend steil erscheinen mag, wird dies in naher Zukunft durch die Aufwertung der Währungen korrigiert. Die Erholung ist noch nicht abgeschlossen, aber die positiven Anzeichen sind bereits erkennbar.

Ein weiterer Grund für Optimismus ist die Entspannung in Zypern und die Verschlechterung der Aussichten für Griechenland. Einige Schlüsselbereiche für eine weitere Stärkung der Volkswirtschaften werden sich auch im Zuge der Währungsverbesserung ergeben.

Viele Unternehmen in Großbritannien überdenken derzeit ihre Geschäftsstrategien, um sich an die aktuelle Situation anzupassen. Sie sind vorsichtig bei Transaktionen mit Ländern des Euro-Währungsgebiets wie Deutschland, Frankreich und Italien, die hoch verschuldet und von den Finanzmärkten abhängig sind. Die Schwäche dieser Länder hat sich erst kürzlich verschlechtert.

Unternehmen, die auf dem europäischen Kontinent exportieren oder sich auf wichtige europäische Kunden verlassen müssen, werden vom aktuellen Abschwung in hohem Maße profitieren. Der Euro hat sich seit seinem Höchststand deutlich abgeschwächt und die zugrunde liegende Stärke der Währung bleibt unverändert. Eine weitere Stärkung ist in Zukunft wahrscheinlich.

In Großbritannien haben die Unternehmen bereits begonnen, die allmähliche Aufwertung der Währungen zu bemerken, wobei der Dollar und das Pfund attraktiver werden als der Euro. Viele britische Exporteure streben jetzt eine erhebliche Reduzierung ihrer Ausgaben an.

Wenn sich die britische Wirtschaft erholen soll, wird das Handelsbilanzdefizit wahrscheinlich wieder sinken und der Wechselkurs gegenüber dem Euro wieder steigen. Noch wichtiger ist, dass der britische Einkaufsmanagerindex auf einem sehr niedrigen Niveau liegt und der Euro nahe an der Parität zum Dollar liegt.

Der Dollar ist gegenüber dem Euro immer noch relativ schwach, so dass es für den Euro schwierig sein wird, aufzusteigen. Ein stärkerer USD wird den Euro attraktiver machen und dazu beitragen, dass der Euro wieder an Boden verliert.

Die Schwäche des Euro hat die britische Wirtschaft am stärksten getroffen, es ist jedoch zu berücksichtigen, dass die allgemeine Schwäche auf die Stärkung des Euro gegenüber dem Dollar zurückzuführen ist. Wenn ein stärkerer Dollar bedeutet, dass der Euro schwächer wird, sollte auch die Währung zugunsten des Dollars schwächer werden.

Andere Branchen wie Finanzen, Einzelhandel und verarbeitendes Gewerbe sind ebenfalls an der Abschwächung des Euro beteiligt, auch wenn dies für Großbritannien ein größeres Problem darstellt. Die Schwäche des Euro hat auch dazu beigetragen, dass die Währungsstärke des US-Dollars in den letzten Monaten weiter zulegte.

Die Abschwächung des Euro und die Stärke des Dollars haben ein günstiges Umfeld geschaffen, das die Anleger nutzen können. Eine Verbesserung der Handelsbilanz, die Erholung des inländischen Geschäftsklimas und die Abschwächung der Währung werden das Pfund und den Dollar stark stützen.