In der gegenwärtigen Situation überprüfen immer mehr Fondsmanager ihre Risikoportfolios auf Risiken im Zusammenhang mit notleidenden Immobilien, Aktien, natürlichen Ressourcen, Metallen und alternativen Energien. Bei der Überprüfung dieser Investitionen stellen viele Manager fest, dass die Beziehungen, die sie jetzt zu diesen Produkten haben, nicht mehr so ​​streng kontrolliert werden wie früher. Beispielsweise werden viele Instrumente, die in der Korrelationsanalyse verwendet werden (der Prozess des Vergleichs von Wertpapieren, die Teil eines Portfolios sind, auf Risiko und andere Faktoren), jetzt in einem viel breiteren Maßstab verwendet, um „Straddles“ oder „Hedges“ zu erstellen, in die das Portfolio verschoben wird oder aus dem Hauptportfolio. Während historische Diagramme und Daten verwendet werden können, um Beziehungen zwischen Wertpapieren innerhalb eines Fonds zu identifizieren, bringt die alleinige Verwendung dieses Ansatzes eine Reihe neuer Risiken mit sich. Durch die Änderung des Risikomanagements öffnen sich Manager einer völlig neuen Welt von Risiken und Unsicherheiten. Um dieses Problem zu vermeiden, prüfen Fondsmanager die Möglichkeit, ausgefeilte Tools wie die multiple Regressionsanalyse zu verwenden, mit der verschiedene Hauptrisikofaktoren wie Preis, Zeit, Portfolio, Branche, Sektor und Land berücksichtigt werden können.

Während die multiple Regressionsanalyse möglicherweise nicht jeden Risikofaktor identifizieren kann, kann sie die Wahrscheinlichkeit, schlechte Risikokorrelationen zu identifizieren, erheblich verringern. Während die Wertentwicklung in der Vergangenheit einer der besten Prädiktoren für die zukünftige Wertentwicklung ist, können vergangene Trends und Zyklen auch die Rendite eines Fonds stark beeinflussen. Mithilfe der multiplen Regression zur Analyse historischer Trends und Daten sowie aktueller Marktdaten zu einem bestimmten Wertpapier können Manager die Datenberge durchsuchen, um festzustellen, was ihrer Meinung nach eine signifikante Beziehung zwischen einem oder mehreren Risikofaktoren darstellt. Dies kann besonders nützlich sein für einen Manager, der sich in einem „Was wäre wenn“ -Szenario befindet, in dem er oder sie einen schnellen Treffer auf eines seiner korrelierten Assets erzielen möchte, die Auswirkungen jedoch noch nicht richtig bewertet hat auf die Gesamtperformance des Fonds im Portfolio.

Einige der Tools, die Managern zur Verfügung stehen, hängen von dem von ihnen verwendeten Anlagestil ab, sodass sie auf die Bedürfnisse einzelner Anleger und Portfolios zugeschnitten werden können. Zum Beispiel bieten die meisten Broker jetzt eine Art Analysewerkzeug an, mit dem Anleger die Renditen ihres Portfolios verfolgen können. Mit diesen Tools können Manager die erwarteten Renditen basierend auf ihren Anlageentscheidungen mit den tatsächlichen Renditen im Zeitverlauf vergleichen. In den meisten Fällen kann ein Manager den Zeitraum und die Häufigkeit von Aktualisierungen variieren. Dies macht sie besonders nützlich, wenn Änderungen an einem Portfolio vorgenommen werden, ohne dass sich dies drastisch auf andere Teile des Portfolios auswirkt.

Viele dieser Risikomanagement-Tools können dem Manager auch dabei helfen, einen proaktiveren Ansatz für sein Portfolio zu entwickeln. Anstatt auf Nachrichten oder andere externe Kräfte zu warten, die sich auf ihr Portfolio auswirken, kann der Manager Maßnahmen ergreifen, um dieses Risiko zu mindern, bevor es überhaupt zu einem Problem wird. Das zusätzliche Risikomanagement kann ihnen helfen, ihre allgemeinen Risikomanagementtechniken zu verbessern und kostspielige Fehler zu vermeiden, die ein gut verwaltetes Portfolio betreffen können.

Manager sollten im Rahmen ihrer Anlageklassenanalyse auch berücksichtigen, welchem ​​Risiko sie ausgesetzt sind. Wenn eine bestimmte Anlageklasse nur einen kleinen Teil des Gesamtrisikos des Portfolios trägt, muss der Manager möglicherweise nicht so viel Arbeit leisten, um diesen Teil des Risikos zu steuern. Wenn umgekehrt eine Anlageklasse ein sehr hohes Risiko aufweist, muss ein Manager mehr Arbeit leisten, um die mit dieser Anlageklasse verbundenen Risiken zu managen. Einige Anlageklassen, wie z. B. Aktien, haben Anwendungen mit relativ geringem Risiko, aber ein hohes Risiko, beispielsweise durch Marktexposure. Um beide Arten von Risiken zu managen, muss ein Manager über die Anlageklasse und ihre Anwendungen informiert sein.

Das Risikomanagement umfasst auch die Identifizierung und Reduzierung der mit dem Portfolio verbundenen Risiken. Es gibt viele Methoden zur Risikobewertung, einschließlich mathematischer Formeln und Schätzungen von Risikospezialisten. Manager sollten jede Methode sorgfältig prüfen, um sicherzustellen, dass sie am besten zu ihrem Portfolio passt. Die Kombination dieser Methoden kann zu einem unterschätzten Risiko führen, das unter bestimmten Umständen kontraproduktiv sein kann. Darüber hinaus kann mangelnde Kenntnis der zu verwendenden Methode zu einer Unterschätzung des mit dem Portfolio verbundenen Risikos führen.

Eine Schlüsselstrategie des Risikomanagers besteht darin, unnötige Risiken zu identifizieren und zu beseitigen. Beispielsweise kann ein Aktienportfolio zu viele Aktien enthalten, die nicht rentabel sind. Durch die Eliminierung von Aktien, bei denen es unwahrscheinlich ist, dass sie Geld verdienen, kann ein Risikomanager das Risiko des gesamten Portfolios verbessern und auf Marktveränderungen besser reagieren. Ein guter Risikomanager kann die entsprechende Anzahl zu eliminierender Aktien empfehlen, um das Gesamtrisiko des Portfolios zu senken. Für den Manager ist es wichtig, sich der Größe des Portfolios und der gewünschten Aktien bewusst zu sein