Das Wachstum der Verbraucherausgaben bleibt robust. Tatsächlich sparen Verbraucher aufgrund der Senkung der Benzinpreise und des verbesserten Zugangs zum Online-Einkauf Geld. Die Benzinpreise sind seit Juni um 1,50 USD pro Gallone gesunken. Dies bedeutet, dass den Verbrauchern mehr Geld zur Verfügung steht. Und dieser Cashflow wird verwendet, um Notwendigkeiten wie Kleidung, Lebensmittel und Haushaltsgegenstände zu kaufen.

Auch Hausbesitzer nutzen diese wetterfreundliche Wirtschaft. Sie refinanzieren und verbessern ihre Häuser. Eigenheimkreditlinien zahlen sich aus, weil sie nicht nur die Hypothek zurückzahlen, sondern auch das Nettovermögen der Eigenheimbesitzer erhöhen. Verbraucher nutzen auch Kreditlinien, um Urlaubsreisen zu finanzieren. Urlaubspakete verkaufen sich wie heiße Kuchen. Diese Reisenden erhalten nicht nur eine Pause von ihrer regulären Arbeit, sondern steigern auch ihr verfügbares Einkommen, indem sie diese günstigen Urlaubspakete nutzen.

Bauherren verzeichnen im Januar, Februar und März lebhafte Verkäufe. Frühlingsbauer haben in dieser Jahreszeit eine fantastische Zeit mit dem Verkauf ihrer Häuser. Der Zeitpunkt des Verkaufs hat alles mit der aktuellen Wirtschaftslage zu tun. Kurz gesagt, die Verbraucher schlagen nicht zu, wenn es um Ausgaben geht. Sie haben mehr Geld und sind jetzt bereit zu kaufen.

Das Verbrauchervertrauen ist auf einem Allzeithoch, da die Verbraucher allmählich die Anziehungskraft der sich erholenden Wirtschaft spüren. Die Verbraucherstimmung gilt als einer der verlässlichsten Wirtschaftsindikatoren. Laut der im Januar veröffentlichten Umfrage zum wirtschaftlichen Vertrauen stieg der Index am schnellsten seit fast zwei Jahren. Die Umfrage ergab, dass mehr als die Hälfte der Befragten ein „sehr gutes“ oder „mäßig gutes“ Gefühl für die Wirtschaft angab.

Der Index, der Einkaufsmanagerindex, stieg am schnellsten seit Anfang 2006. Die Umfrageteilnehmer gaben im November einen leichten Rückgang der Verbraucherstimmung an, was auf einen möglichen Beginn einer Erholung der Wirtschaft hinweist. Verbrauchervertrauensindizes werden von mehreren Wirtschaftsindikatoren beeinflusst. Wirtschaftsindikatoren wie Arbeitslosigkeit und Inflation können das Verbrauchervertrauen negativ beeinflussen. Die Verbraucher erwarten jedoch aufgrund der schwachen Konjunktur auch bessere Gehaltsschecks. Diese Ansicht ist teilweise für den jüngsten Anstieg des Index verantwortlich.

Eine Erholung der Wirtschaft dürfte die Beschäftigung erhöhen. Die Umfrageteilnehmer waren sich auch über die Richtung des Beschäftigungswachstums nicht sicher. Das Beschäftigungsniveau steigt seit mehreren Jahren. Die Inflation dürfte in der aktuellen Suite der Wirtschaftsindikatoren bleiben. Der Index deutet jedoch darauf hin, dass die Federal Reserve wahrscheinlich auf einen anhaltenden Anstieg der Inflation warten wird, bevor sie die Zinssätze erhöht. Anleger sollten daher mit einer Abschwächung der Finanzlage rechnen.

Umfragen zufolge ging die Produktionstätigkeit im November zurück. Während Indikatoren darauf hinwiesen, dass die Fabrikaktivität in den USA im November leicht anzog, gingen die Auftragseingänge um 3% zurück. Der Bericht über die Lohn- und Gehaltsabrechnung außerhalb der Landwirtschaft wird morgen veröffentlicht. Der Index zeigt an, dass die Wirtschaft ihre Leistung gegenüber den Erwartungen im letzten Jahr oder so verbessert hat.